Ausstellung zur Jagd- und Militärgeschichte des Hauses Waldeck und Pyrmont. Es sind rund 1.000 Exponate in drei Räumen ausgestellt zu den Themen: "Die Türkenkriege", "Die Jagd" und "Fürsten als Soldaten". Zusätzliche Ordensammlung und der Raum "Alhambra". Sonderausstellung Münzen.
- Historische Prunkwaffen 17. und 18. Jahrhundert
- Feldbett Napoleons
- Fürstlich Waldecksche Orden und Ehrenzeichen
- Authentische Uniformen der Fürsten und Prinzen zu Waldeck und Pyrmont
- Alhambra: orientalische Einrichtung im maurischen Stil
- Sonderausstellung "Als die Waldecker das Geld selber machten"
| Enthalten | Bereitstellen von vollständige Informationen mit Beschreibungen der Exponate in Deutsch und Niederländisch zum Erkunden der Ausstellung. |
|---|---|
| Nicht enthalten | Fotoerlaubnis, kann vor Ort für 5 € erworben werden. Ab 10 erwachsenen Teilnehmern kann auf Anfrage eine private Führung (+ 40 € Pauschale) gebucht werden in Deutsch, Niederländisch, Englisch, Französisch |
| Dauer | 0 Stunde |
| Wichtige Informationen | Letzter einlass um 16 Uhr, ohne Führung. Eine Führung ist auf Anfrage per Mail ab 10 Erwachsenen buchbar; zzgl. 50 Euro Pauschale. Onlinetickets können nicht zurückgegeben werden. Bei freien Kapazitäten kostenfrei umbuchbar. |
Weitere Informationen
Die Fürstlich Waldecksche Waffenkammer umfasst 1.000 Einzelobjekte. Der kleinere Teil der Ausstellung besteht aus Stücken rein kriegshandwerklicher Herkunft. Der weitaus größere und kunstgeschichtlich bedeutende Teil umfasst die Sammlung der Jagdwaffen. Bis ins 20. Jahrhundert hinein gehören Militärwesen und Jagd zum adeligen Selbstverständnis, die Jägerei sollte auf das Soldatenhandwerk vorbereiten.
In dem Ausstellungsraum "Türkenkriege" werden die Rolle der Grafen und Fürsten des Wadecker Hauses im Kampf gegen das Osmanische Reich erklärt und auch die "Türkenbeute" mit Prunkwaffen der Osmanen gezeigt.
In dem Raum „Die Jagd“ werden prachtvoll ausgeführte Jagdwaffen ausgestellt, die gezielt als Geschenke eingesetzt wurden und damit auch einen politischen Charakter hatten. Noch heute kann man am Bestand der Fürstlichen Waffenkammer die Beziehungen zum Wiener Kaiserhof, zum kurfürstlichen pfälzischen Hof in Mannheim und zu den Herzogen von Pfalz-Zweibrücken erkennen.
Die Söhne des Fürstenhauses Waldeck und Pyrmont hatten alle eine militärische Laufbahn vor sich, sowohl als regierender Fürst wie auch als Truppenführer waren sie mit Krieg und Militär eingesetzt. Darum nahm die Kriegswissenschaft einen hohen Stellenwert ein. Der Raum „Fürsten als Soldaten“ geht näher auf dieses Thema ein und zeigt die Uniformen der Prinzen oder Fürsten aus dem 18. und 19. Jahrhundert.